Über mich

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Als Organisationsberaterin unterstütze ich Sie dabei, unaufschiebbare Vorhaben anzupacken, die immer wieder im Nebel verschwinden und Ihnen dennoch nicht aus dem Kopf gehen.

Woran liegt das, wenn Vorhaben, die für die Zukunft des Unternehmens entscheidend sind, immer wieder aufgeschoben werden?

Sind die Verantwortungsträger im Unternehmen vielleicht zu unentschlossen oder möglicherweise nicht umsetzungsstark genug?

Das ist keineswegs der Fall! Ganz im Gegenteil: diese Aufschieberitis tritt besonders häufig bei zielorientierten, nach Exzellenz strebenden Unternehmen auf. Viele dieser Unternehmen haben auch gerade eine starke Wachstumsphase hinter sich.

Ich zeige Ihnen, wie Sie die anstehenden Veränderungen in Gang bringen können - behutsam und wirkungsvoll.

Mit nebeligen Vorhaben bin ich seit meiner Kindheit vertraut. Mein Vater hatte während des zweiten Weltkriegs Zeit in einem Erholungslager am Fuße des Hochkönigs verbracht. Während die älteren Kinder den Berg besteigen durften, musste er im Tal zurückbleiben. Seit damals träumte er davon, den Berg zu besteigen. Als Familie sind wir oft in die Region gefahren, um dort Urlaub zu machen. Die Bergtour haben wir mehrmals gestartet, doch auf dem Gipfel ist mein Vater nie gestanden, obwohl er etliche andere, höhere Berge bezwungen hat. Diese erstaunliche Diskrepanz zwischen Vorsatz und Zielerreichung hat meine Neugierde geweckt.

Hochkönig, Berg

Ein Brücke zwischen Vorsatz und Umsetzung bauen

Als Begleiterin von Strategieprozessen in Unternehmen sind mir viele Jahre später ähnliche Phänomene begegnet: Obwohl ein Unternehmen seine Zukunftsgestaltung insgesamt gut im Griff hat, gibt es ein Thema, das immer wieder im Nebel verschwindet: bei Meetings kommt es kurz zur Sprache, verschwindet dann aber wieder fast unbemerkt. Obwohl man es seit geraumer Zeit auf dem Schirm hat, dass man "etwas tun sollte", kommt das Vorhaben kaum voran.

Für viele Führungskräfte und Verantwortungsträger in Unternehmen ist das eine leidvolle Erfahrung. Schließlich sieht man den bisherigen Erfolg des Unternehmens und möchte Ihn auch für die Zukunft sichern, und doch gelingt es bei einem ganz speziellen Thema noch nicht. Sehr leicht kann es da zu gegenseitigen Vorwürfen kommen, der jeweils Andere würde das Vorankommen behindern.

Prokrastination oder manchmal auch "Aufschieberitis" genannt, ist nicht nur ein Phänomen bei Einzelpersonen. Auch Teams und ganze Unternehmen können von "Aufschieberitis" betroffen sein, auch wenn diese Ebene sowohl in der Managementforschung als auch in der beraterischen Praxis wenig beachtet wurde. Meine langjährige Erfahrung zeigt mir, dass Teams und Unternehmen lernen können, wie sie unaufschiebbare Vorhaben anpacken, die bisher im Sand verlaufen sind. Dafür habe ich einen spezialisierten Beratungsansatz entwickelt, der sich auf Forschungsergebnisse aus der Organisationspsychologie und den kontemplativen Wissenschaften stützt.

Folgende Grundsätze sind mir wichtig

Sie entscheiden, wo es langgeht und bringen Ihre Fachexpertise ein. Sie verfügen über profundes Branchenwissen, kennen Ihr Unternehmen und sind mit seinen Eigentümlichkeiten vertraut.

Ich unterstütze Sie als externe Beraterin dabei, zusätzliche Perspektiven einzunehmen, die Sie bei Ihrer Zukunftsgestaltung voran bringen. Dabei teile mein Wissen und bringe meine fast zwanzigjährige Erfahrung über Veränderungsprozesse ein. Ich verfüge über ein breites Methodenreportoire um mit Unterschiedlichkeiten, Widersprüchen und Zwickmühlen so umzugehen, dass sie Ihrer Ziellerreichung dienen.

Ich bin der Überzeugung, dass Unternehmen einen positiven Beitrag für unsere Gesellschaft und unsere Umwelt leisten können. Angesichts der Klimakrise und den krisenhaften Entwicklungen in letzter Zeit, entwickelt sich dieser positive Beitrag für das Umfeld zum entscheidenden Faktor für den langfristigen finanziellen Erfolg. Gerade bei strategischen Vorhaben sehe ich den größten Hebel, Nachhaltigkeitsziele mit soliden Profiten zu vereinbaren.

Warum ich Organisationsberaterin geworden bin

Als Kind war ich von der Frage fasziniert: Wie funktioniert die Welt? Ich komme aus einer österreichisch-kanadischen Künstlerfamilie, in der ich darüber erfuhr, wie ein erfolgreiches Konzert oder eine Theaterproduktion zustande kommt. Unternehmen blieben hingegen geheimnisvolle Orte für mich. Das machte mich neugierig auf mehr.

Und so führte mich eine erste Station in die Höhere Technische Lehranstalt für Biomedizinische Technik. Ich war begeistert Technik und Naturwissenschaft, und wollte noch tiefer eintauchen.

Und so studierte ich Technische Physik. Weil mir die Mathematik Spaß machte (ja, das gibt es!), hängte ich noch eine Promotion dran und beschäftigte mich mit der theoretischer Teilchenphysik.

Meinen tabellarischen Lebenslauf finden Sie hier:

Während meiner Studienzeit verdiente ich mein Geld als Lehrbeauftragte in der Zirkusschule. Die gestalterische Arbeit mit Menschen war ein willkommener Gegenpol zur Arbeit an Formeln und Modellen und knüpfte bei meinen Erfahrungen aus der Kindheit an.

BarbaraProudfoot

2000 entschloss ich mich dann, als Exotin (so nannte man Quereinsteiger ohne betriebswirtschaftliches Studium) in einer Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Produktivitätsberatung zu arbeiten. Ich lernte über Debitoren und Kreditoren, über Produktionsplanung und ERP-Systeme. Eine neue und spannende Welt tat sich auf für mich.

Ich merkte auch, wie sich meine grundlegende Frage zu ändern begann: anstatt verstehen zu wollen, wie die Welt funktioniert, interessierte mich immer mehr die Frage, wie ich mich in der Welt wirksam einbringen könnte.

2006 machte ich mich mit meinem eigenen Beratungsunternehmen selbständig - mit einer klaren Vorstellung was ich will: nämlich meine Kunden bestmöglich darin unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. In den sechs Jahren als angestellte Beraterin hatte ich nämlich herausgefunden, dass diese Ziele gar nicht so einfach zu definieren und in Worte zu fassen waren. Ich erkannte, dass ich als Beraterin klug vorgehen musste, um Erstanfragen nach externer Unterstützung so zu einer Zielsetzung zu schärfen, dass sie wirklich das ausdrückte, was das tiefste Anliegen meiner der Kunden war.

Nach einem Familiensabbatical als Hauskoordinatorin in einer Camphill-Einrichtung in Irland (eine Gemeinschaft, in der Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen leben und arbeiten) habe ich mich wieder zurück an die Uni begeben, und 2011 an der University of London einen Master in Organizational Psychology abgeschlossen. An der Universitäten und Fachhochschulen bin ich auch in anderer Rolle: als externe Lehrbeauftragte unterrichte ich Physiotherapeuten, Industriewirte und angehende Produktdesigner in Projektmanagement, sozialen Kompetenzen, Konfliktmanagement und interkulturellem Management. Dabei habe ich auch die Möglichkeit erkundet, Achtsamkeit in einem beruflichen Kontext einzusetzen.

Bei der Begleitung eines Strategieprozesses in einem großen, etablierten Unternehmen, fiel mir auf, dass ein noch unscharfes, aber für die zukünftige Positionierung des Unternehmens in der Branche wesentliches Thema, über eine längere Zeitspanne nicht voran kam. Mit einer hypnosystemischen Ausbildung lernte ich 2016, wie ich systematisch mit bewussten und unbewussten Anteilen in Menschen, Teams und Organisationen arbeiten konnte.

Nachdem ich gemeinsam mit einer Netzwerkpartnerin einen eigenen Strategieentwicklungsprozess für mein Beratungsunternehmen gemacht habe, entschloss ich mich das Thema nachhaltige Strategieentwicklung zu vertiefen und absolvierte an der University of London ein Executive Education Programme für Sustainable Leadership and Corporate Responsibility. Besonders faszinierend fand ich dabei, mit Nachhaltigkeits-Professionals aus beinahe allen Kontinenten zusammen zu arbeiten.

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